31. Mai 2010

Ein Fußball entsteht

Eine Stunde Vorbereitung braucht es, bevor das Spiel losgehen kann. Die Kinder in Ägypten haben eine ganz besondere Technik entwickelt, damit der Ball ein ganzes Spiel durchhält:

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May Evers :: abgelegt unter Allgemein :: kommentieren
28. Mai 2010

Unsere Jungs II

Fußball ist eine gefährliche Sportart. Nach den Verletzungen von Ballack und Träsch steht unsere Nationalmannschaft kurz vor der WM in Südafrika vor großen Personalsorgen. Von den 25 Kandidaten, die sich gerade auf das Fußballturnier vorbereiten, schaffen es 23 Spieler in den endgültigen Kader. Bis zum 05. Juni wird sich Bundestrainer Joachim Löw auf seine – und unsere -  Jungs festlegen.

Auch HSV-Profi Marcell Jansen hat seine schwere Verletzung an der Syndesmose vom März gerade erst auskuriert und gilt deswegen als Wackelkandidat. In der Vorbereitungsphase macht er jedoch große Fortschritte. Marcell Jansen ist nicht nur ein toller Fußballer, sondern auch Pate des Projektes „Praktisch gut – Perspektive mit Plan“. Das ist der zweite Grund weshalb wir uns einen WM-Titel für die deutsche Elf wünschen.

Praktisch gut – Perspektive mit Plan
Die “soziale Ader” des HSV, der Hamburger Weg unterstützt das Projekt der „Stiftung Hilfe mit Plan“ und der „Hamburger Stiftung für Migranten“.  Das Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern aus Hamburg und Umgebung aus sozial schwierigen Verhältnissen durch Praktika und Workshops Einblicke ins Berufsleben.

Wir wünschen Marcell Jansen, dass er möglichst schnell wieder fit ist, um in Südafrika dabei zu sein.

Fortsetzung folgt… ;-)

Freddy Hansmann :: abgelegt unter Allgemein :: 1 Kommentar
26. Mai 2010

Der Geier in Haiti

Man nannte ihn den “Geier”. El Buitre auf Spanisch. Emilio Butragueno, bis 1995 Spanischer Nationalspieler,  Rekordtorschütze, fünfmaliger Nationalmeister, blieb seine ganze Fußballkarriere hindurch seiner Mannschaft Real Madrid treu. Heute ist er Direktor seines Vereins.

Gestern war der Altmeister in Haiti und kickte mit Mädchen und Jungen in den Nothilfe-Camps. 24 junge Leute erhalten ein viertägiges Training, um dann in den Camps mit den Kindern und Jugendlichen ihre Freizeit zu gestalten.  Diese Maßnahme von Plan wird unter anderem von der Real Madrid Stiftung unterstützt.

May Evers :: abgelegt unter Allgemein :: kommentieren
21. Mai 2010

Fußball ist auch Mädchensache

Fußball ist Männersache!? So vielleicht die allgemeine Meinung. Aber das stimmt nicht. Geschichtlich gesehen, haben Frauen schon immer gern gekickt. Oft belächelt, blieben sie trotzdem am Ball. Als nicht schicklich und gesundheitsgefährdend wurde Fußball für Frauen abgetan und mancherorts sogar verboten. In Deutschland hob der Deutsche Fußball Bund (DFB) erst 1970 sein Verbot des Frauenfußball auf. Nach den gleichen Regeln wie die Männer dürfen die Frauen offiziell sogar erst seit Anfang der 90er spielen.


Heute ist Frauen- und Mädchenfußball nicht wegzudenken. Immer mehr Mädchen sind Mitglied in Fußballvereinen. Sie lassen sich von der Freude am Spiel inspirieren und messen sich mit anderen Mannschaften in Ausdauer, Schnelligkeit und Teamgeist. In Deutschland gibt es nach den Weltmeistertiteln der Frauen-Nationalmannschaft 2003 und 2007 einen regelrechten Mädchen- und Frauenfußball Boom. Mädchenfußball wird aktiv vom DFB mit dem Tag des Mädchenfußballs beworben. Und gestern gewann bei der ersten Champions League der Damen Turbine Potsdamm gegen Lyon!!

Frauenfußball erobert auch die Kinoleinwände. Neben dem Erfolgsfilm Kick it like Beckham von Gurinder Chadha aus dem Jahr 2002, gibt es auch weniger bekannte Filme zum Thema. Adelante Muchachas ist einer davon. Er erzählt die Geschichte von vier hondurenischen Mädchen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, die eines gemeinsam haben: ihre Leidenschaft für Fußball. Die deutsche Produktion FC Venus wiederum thematisiert auf humorvolle Weise die vielen Klischee, die Männer, Frauen und Fußball umgeben…

Samia Kassid :: abgelegt unter Kinderrechte :: kommentieren
19. Mai 2010

Unsere Jungs

Die Leistung der deutschen Nationalmannschaft hinkt. Wie vor fast jeder WM, glaubt das deutsche Volk nicht mehr an die Nationalelf. 2006 sollte sie das Viertelfinale nicht überleben. Wir wurden eines Besseren belehrt: Deutschland wurde Dritter. Dieses Jahr, erzählt man sich,  können wir von Glück sagen, wenn unsere Jungs die Vorrunde packen.  Mal schauen, wie weit sie es tatsächlich schaffen.

Wünschenswert wäre es auf jeden Fall, dass sie so weit wie möglich kommen. Nicht nur wegen sportlicher Leistung, Nationalstolz und Ehre: Wir fiebern für einige Mitglieder im deutschen Team ganz besonders mit - wegen ihrem Engagement für enwicklungspolitische Themen.

Da wäre zum Beispiel Jérôme Boateng, der als einer der ersten deutschen Fußballer die Kampagne 1GOAL unterstützt. Das freut uns sehr, denn es lohnt sich, sich für die Erreichung des Millenniumsentwicklungsziels nr. 2: Grundbildung für alle, einzusetzen. Bildung ist einer der wichtigsten Grundpfeiler, um die weltweite Armut zu beenden. Folgen Sie dem Beispiel von Jérôme Boateng und geben Sie Ihre Stimme ab (gleich rechts, in der Sidebar dieses Blogs).  

Fortsetzung folgt….  ;-)

May Evers :: abgelegt unter Allgemein :: 3 Kommentare
17. Mai 2010

Meisterstück aus Haiti

 

Für den Fußball braucht man eine Plastiktüte, Stoffreste oder Schaumstoff, Papier und Kleister. Die Plastiktüte wird mit Stoffresten gefüllt, bis sie prall und rund ist. Dann wird die Tüte fest zugedreht und der überstehende Teil noch einmal über den Ball gestülpt. Das in Streifen gerissene Papier weicht man in Kleister ein und legt es dann in mehreren Schichten über den Ball. Wenn es trocken ist, den Ball bemalen. Fertig ist das Original aus Haiti!

May Evers :: abgelegt unter Allgemein :: 1 Kommentar
12. Mai 2010

Zeit für Fußball

 

Das Fußballspiel, so wie wir es heute auf der ganzen Welt kennen, entstand Ende des 19. Jahrhunderts in England. Die Engländer brachten den Fußball in ihre damaligen Kolonien. Die einfachen und klaren Regeln und die Möglichkeit, überall und spontan zu spielen, machen das Spiel so attraktiv. Massenmedien wie Radio, Print und später das Fernsehen sorgen dafür, dass Fußball um die Welt geht. Inzwischen ist Fußball bekannter als Coca Cola oder Hollywood.

Fußball wird auch in vielen Ländern, in denen Plan arbeitet, gerne gespielt. Die Bedingungen sind oft jedoch etwas anders. So gibt es selten Sportvereine, Trikots, Sportschuhe oder Trainer. Die Kids organisieren sich selbst. Sie basteln ihre eigenen Bälle und das Tor kann verschiedene Formen annehmen. Gespielt wird spontan, wenn gerade alle Zeit haben. Denn viele Kinder müssen ihren Eltern zur Hand gehen. Sie arbeiten entweder auf dem Feld oder hüten das Vieh. Ab 18.00 h ist es in vielen Ländern schon dunkel und nicht immer gibt es elektrisches Licht.

Samia Kassid :: abgelegt unter Kinderrechte :: kommentieren